Mit Cars of Hope nach Lesbos

Mit Cars of Hope nach Lesbos

Vor einigen Monaten bin ich via Facebook auf die Organisation „Cars of Hope“ aus Wuppertal gestoßen. Ich habe nicht lange überlegt und eine kleine Nachricht verfasst. Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten und die erste Fahrt nach Wuppertal war organisiert. Nach einigen Unterhaltungen, vielen neuen Tools zur Kommunikation standen wir mitten in der Organisation um nach Lesbos zu fahren. Ist das nicht wunderbar, wenn man Menschen trifft, die das selbe Ziel haben und man sich zusammenrauft um etwas auf die Beine zu stellen? Noch weiß ich gar nicht genau was mich alles erwarten wird aber Hilfe wird immer benötigt. Auf dem Instagram Account von Cars of Hope (den wir heute Abend erstellen werden) könnt ihr unsere Arbeit vor Ort verfolgen. Den Link werde ich auf meinem Facebook Account und Instagram posten.

Weihnachten hinter Stacheldraht – Cars Of Hope unterstützt Geflüchtete auf Lesbos

Am 17. Dezember machen sich wieder Menschen aus Wuppertal und anderen Städten auf den Weg nach Griechenland, um dort Geflüchtete zu unterstützen. Die Cars of Hope Aktivisten werden sich hauptsächlich auf der griechischen Insel Lesbos aufhalten. Ein Teil der Gruppe wird dort bis Mitte Januar 2018 bleiben. Mitten in der kalten Jahreszeit ist die Not oft am größten; im letzten Winter sind mehrere Geflüchtete auf Lesbos erfroren. Die Versorgungslage ist nach wie vor mehr als schlecht. Geflüchtete aus dem Camp in Moria bekommen nur eine Mahlzeit am Tag. Das Camp hat eine Kapazität von 2.000 Personen, insgesamt verbleiben im Moment aber knapp 5000 Menschen dort. Andere leben in einem der beiden anderen Camps oder sind völlig auf sich allein gestellt.

Cars of Hope wird sich bei No Border Kitchen Lesbos einbringen, aber, wenn nötig, werden wir auch, wie wir dies im letzten Winter schon in Zusammenarbeit mit Soul Welders in Belgrad gemacht haben, Brennöfen schweißen. No Border Kitchen Lesbos kocht täglich viele Mahlzeiten und stellt auch sogenannte “food-boxes” zusammen für Geflüchtete, die die Möglichkeit haben selbst zu kochen. Außerdem werden wir Hygiene-Artikel verteilen und natürlich die Situation vor Ort dokumentieren und in den sozialen Netzwerken verbreiten, um zu zeigen wie wir in Europa im 21. Jahrhundert mit Geflüchteten umgehen.

Darüber hinaus werden wir in Athen Projekte, wie z. B. das City Plaza unterstützen, wo etwa 400 Geflüchtete in Selbstorganisation leben. Auch dort werden wir Lebensmittel, Hygieneartikel und andere Dinge, die Menschen im Alltag brauchen, verteilen.

Unsere Arbeit ist nur mit eurer Hilfe möglich. Wir bedanken uns herzlich für die breite Unterstützung, die wir in den vergangenen zwei Jahren bekommen haben und hoffen auf weiteren Beistand und Menschen, die mit anpacken. Jede Spende, ob klein oder groß, wird den Geflüchteten helfen.

Wenn wir den angestrebten Betrag mit der Crowdfunding Kampagne nicht erreichen, werden wir trotzdem nach Lesbos fahren und das Geld für die oben genannten Zwecke verwenden. Sollten wir mehr Geld gespendet bekommen als den angestrebten Betrag, dann werden wir dieses Geld ebenfalls verwenden, um die Geflüchteten auf Lesbos noch mehr und besser zu unterstützen.

Wenn wir es nur versuchen, können wir die Welt jeden Tag ein bisschen besser machen.

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